Senkung des Krankenstands mit „Komp-A-S“

Ausgangslage

In einem Unternehmen besteht seit einem längeren Zeitraum ein Krankenstand, der weit über jahreszeitlich üblichen Quoten liegt. Erste Sofortmaßnahmen im Bereich des Gesundheitsmanagements haben zu keiner Veränderung geführt. Es besteht die Annahme, dass strukturelle Probleme der Hintergrund sind. Der Kostendruck nimmt weiter zu. Es besteht Handlungsbedarf.

 

Ziel / Vorgaben

Ziel ist die Senkung des Krankenstands um 5 % innerhalb der nächsten 12 Monate. Die Bearbeitung, in die die Mitarbeiter einzubeziehen sind, soll möglichst zügig ablaufen.

 

Vorgehensweise

Auf Grund der Vorgaben haben wir die Komp-A-S-Methode gewählt.
Die Bearbeitung erfolgte in drei Workshops mit einem funktions- und hierarchieübergreifenden Team.  Unterstützend haben wir eine speziell entwickelte Software eingesetzt.
Zwischen den Workshops fanden auf der Basis der Arbeitsergebnisse aus den Workshops umfangreiche Analysen statt. Die Geschäftsleitung wurde von uns kontinuierlich informiert.

Die einzelnen Arbeitsschritte erfolgten in einer strukturierten Form und umfassten:

  • Festlegung von Einflussfaktoren auf den Krankenstand wie Motivation, Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur, Kundenbeziehungen u.a.m.
  • Analyse des Ist-Zustands dieser Faktoren
  • Analyse der Wechselbeziehungen der Faktoren untereinander – Ergebnis: Ermittlung der wirkungsstärksten Faktoren
  • Entwicklung von Maßnahmen bezogen auf die wirkungsstärksten Faktoren
  • Validierung und Priorisierung der Maßnahmen

 

Ergebnis / Nutzen

Die Bearbeitungszeit betrug 6 Wochen.
Die Ergebnisse haben wir der Geschäftsleitung vorgestellt und in einem umfangreichen Bericht zusammengefasst. Sie hat dadurch eine fundierte Basis für weitere Entscheidungen.

Der Nutzen der Komp-A-S – Methode liegt vor allem in den folgenden Punkten:

  • Klarer Fokus auf das festgelegte Ziel (hier: Senkung des Krankenstands), somit konsequent ziel- und lösungsorientiert
  • Detaillierte Analyse aller relevanten Aspekte, die das festgelegte Ziel betreffen
  • Bewertung weicher Faktoren durch die speziell entwickelte Vorgehensweise ist möglich
  • Einbeziehung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zeigt Wertschätzung und steigert Motivation, Veränderungen umzusetzen
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden in Lösungsfindung integriert – ungenutztes Potenzial wird aktiviert
  • Teamarbeit erhöht interne Kommunikation
  • Geschäftsführung erhält Liste mit konkreten sowie validierten und priorisierten Maßnahmenvorschlägen

 

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